Kompaktzeitung,
Archiv 2025
Die Nachricht des Jahres 2025
In dreißig Jahren kamen in Sudan durch die Menschenrechtsorganisation "Christian Solidarity International" CSI etwa 160.000 Sklaven frei
Wanyjok (zeta) – Nachricht des Jahres 2025: Die christliche Menschenrechtsorganisation "Christian Solidarity International CSI" befreite seit 1995 etwa 160.000 Menschen aus der Sklaverei in Sudan.
CSI siedelt die Freigekauften anschließend im mehrheitlich christlichen Nachbarland Südsudan an, wo sie zum Start mit Hirsesaat, Haushaltsequipments, Gesundheitsutensilien und Milchziegen ausgestattet werden.
Bis heute werden Tausende in Sudan in die Sklaverei hineingeboren. Sie werden von ihren Eltern getrennt, missbraucht, zwangsislamisiert, entmenschlicht, so die Menschenrechtsorganisation in Sonderveröffentlichungen und im CSI-Magazin.
Bei der Feier zum Dreißigjährigen in der Stadt Wanyjok hob der frühere Gesundheitsminister Tong Deng Anei hervor, CSI habe seit 1995 eine führende Rolle bei der Sklavenbefreiung. CSI setze seine Arbeit in Südsudan fort und ermögliche Leidtragenden Zukunft durch Wasser, Lebensmittel und Ziegen.
In seinem jüngsten Magazin erbittet CSI vor Weihnachten Spenden, um mit diesen Mitteln christliche Sklaven aus pakistanischen Ziegeleien freizukaufen. 9/12/2025
Gedrucktes, Briefe, E-Mails, täuschend echte Internet-Seiten, voreilige falsche Klicks, persönliche Anrufe können zum Verderben führen
Frankfurt am Main (zeta) – Nicht nur ein falscher Klick auf einer Internet-Seite oder in einer E-Mail kann zum Verderben führen. Mehr und mehr greifen Finanzbetrug und Datenraub um sich.
- Wer Daten in der Anonymität des Internets von sich preisgibt wie PINs, Kontodaten, gescannte Ausweispapiere und Geldkarten, läuft Gefahr, große Summen und Werte zu verlieren. Im Extremfall kann man sogar um die Existenz gebracht werden.
- Fake-E-Mails, seriös wirkende gedruckte Post, täuschend echte www-Seiten, Anrufer, die sich beispielsweise als IHK-, Bank- und Behörden-Mitarbeiter ausgeben – die Betrugspalette ist groß.
- Etwa die Industrie- und Handelskammer IHK Hanau warnte jüngst in ihrer Mitgliederzeitschrift vor neuen Betrugsmaschen. Zu bislang häufig praktizierten Methoden mit Post und E-Mails kämen jetzt persönliche Telefonanrufe hinzu.
- Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BanFin auf ihrer Seite: "Ein unbekannter Anrufer bietet Ihnen Wertpapiere zum Kauf an? Über Social Media erreicht Sie ein besonders heißer Anlagetipp? Ein Investment mit hoher Rendite und ganz ohne Risiko?" Unseriöse und betrügerische Offerten gebe es am Finanzmarkt zuhauf.
- Häufige Masche laut BanFin: "Betrügerinnen und Betrüger werben gerne ohne deren Einverständnis mit Prominenten, die angeblich Geldanlage-Systeme empfehlen." Man werde gebeten, Kontaktdaten anzugeben und sich mit einer geringen Anfangsinvestition am System zu beteiligen. Danach könne es sein, dass man Anrufe erhalte, mit denen Anlageprodukte angeboten werden.
- Vermeintliche Geheimtipps: Habe man per E-Mail Empfehlungen zu lukrativen Geschäften zum Beispiel mit Aktien, Kryptowerten oder Edelmetallen erhalten, stünden nicht selten unseriöse Anbieter dahinter. Man solle unbedingt die Namen der Anbieter und Produkte mit Suchmaschinen im Internet überprüfen. "Achten Sie hierbei genau auf die Schreibweise – zum Beispiel von E-Mail-Adressen", so die BanFin.
- Werde man aufgefordert, in private Messenger-Dienste zu wechseln, solle man nicht darauf eingehen. "Dort sind sensible Daten wie Kontoverbindungen und persönliche Angaben nicht sicher und können in falsche Hände geraten."
- Einen Fernzugriff auf den Computer solle man keinesfalls zulassen.
- Locke der Anbieter mit einem exklusiven Geschäft, für das man sich aber sehr schnell entscheiden müsse, solle man auf diesen Trick nicht hereinfallen. "Seriöse Angebote müssen nicht innerhalb weniger Stunden oder Tage abgeschlossen werden."
- Die BanFin: Wenn man Geld ins Ausland überweisen soll, sei die Strafverfolgung bei grenzüberschreitenden Betrugsfällen häufig schwierig. 29/10/2025
Syrien: Nach "Sieg der Gerechtigkeit" nun Bangen um Religionsfreiheit und Einhaltung der Menschenrechte
Berlin / Aleppo (zeta) – Die seit langem seitens Deutschland und anderen Ländern praktizierten Wirtschaftssanktionen gegen Syrien sind aufgehoben. Angesichts dessen kommentiert die Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International CSI in ihrem August-Magazin: "Ein Sieg der Gerechtigkeit". In ganz Syrien hätten Menschen die erhoffte wirtschaftliche Erholung mit Freudentränen in den Augen gefeiert.
Die Sanktionen hatten den weitaus überwiegenden Teil der syrischen Bevölkerung in Armut und Not gestürzt. So berichtete CSI-Partner Dr. Nabil Antaki (Blaue Maristen) von Toten, weil Schwerkranke wegen der Wirtschaftsblockaden nicht adäquat hätten versorgt werden können.
Von EU und USA fordert CSI jetzt, auf die neue Regierung in Damaskus einzuwirken und die Beachtung von Religionsfreiheit und grundlegenden Menschenrechten zu verlangen. Alle im Umkreis des neuen Diktators Ahmed al-Scharaa müssten zur Rechenschaft gezogen werden, "die an den jüngsten Ausschreitungen gegen Christen, Alawitten und Drusen beteiligt waren".
Christen und andere Minderheiten hätten nun Angst vor einer Islamisierung ihrer Heimat und religiös motivierten Übergriffen. Allein am 22. Juni seien 29 Christen bei einem Attentat auf die Sankt-Elias-Kirche in Damaskus ums Leben gekommen.
CSI hatte sich seit 2016 für die Aufhebung der Sanktionen gegen Syrien eingesetzt mit Informationen, politischen Aktionen und offenen Briefen an Politikerinnen wie die damalige Außenministerin Baerbock und Bundeskanzlerin Merkel sowie an Staatspräsident Macron und US-Präsident Biden. 26/8/2025
Morden an Christen in Nigeria
Abuja (zeta) – In Zentralnigeria haben bewaffnete Kämpfer Christen in großer Zahl umgebracht. Während die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) mehr als 100 nannte, sprach die nigerianische Regierung unter Bezug auf lokale Medien von 45 Getöteten, der Gemeindevorsteher des betroffenen Dorfes von ungefähr 200.
Die Nachrichtenagentur dpa schrieb am 15. Juni unter Berufung auf die Agentur AP, der Angriff sei in der Nacht von Freitag (13.) auf Samstag in dem Ort Yelewata in der Region Guma verübt worden. Das habe ein Sprecher der Polizei des Bundesstaates Benue bestätigt.
dpa konstatierte, es sei "bisher nicht bekannt", wer hinter dem Angriff stehe. Die Neue Zürcher Zeitung konkreter: Die Gewalt zwischen muslimischen Hirten an christlichen Bauern im Herzen Nigerias dauere an – ein Ende sei nicht in Sicht. In diesem Jahr häuften sich die Angriffe.
ai informierte beim Kurznachrichtendienst X, die Angreifer hätten zahlreiche Familien in ihren Schlafzimmern eingesperrt und verbrannt. 18/6/2025 – Ergänzende Berichte unten
16,2 Millionen Christen auf der Flucht
Kelkheim (zeta) – Bei einer Reihe gewaltsamer Übergriffe auf mehrheitlich christliche Dörfer im nigerianischen Bundesstaat Benue wurden innerhalb weniger Tage mindestens 218 Menschen getötet, teilte das christliche Hilfswerk "open doors" am 20. Juni in Kelkheim mit (weiterer Bericht oben). Ein großer Teil der Opfer seien Binnenvertriebene, darunter Frauen und Kinder.
Bei den Angreifern handele es sich mutmaßlich um militante Islamisten aus dem Fulani-Volk. In ganz Subsahara-Afrika seien 16,2 Millionen Christen auf der Flucht vor Gewalt.
Zufluchtshäuser niedergebrannt, Flüchtende erschossen: Zum schwersten Angriff kam es laut "open doors" am 13. Juni in der Ortschaft Yelewata im Bezirk Guma. "Bei fünf vorausgegangenen Vorfällen im selben Bezirk hatten seit dem 8. Juni bereits 18 Menschen ihr Leben verloren."
"open doors" weiter: Am Abend des 13. Juni gegen 22 Uhr hätten die Angreifer die Missionsstation Yelewata samt den vierhundert dort lebenden Flüchtlingen attackiert. Als sie auf Widerstand seitens des Militärs stießen, hätten sich die Angreifer auf den Hauptmarkt von Yelewata zurückgezogen. "Dort hatten weitere Binnenvertriebene in Lebensmittellagern Zuflucht gesucht."
Die Bewaffneten, so "open doors", hätten die Gebäude in Brand gesetzt und fliehende Menschen mit Schusswaffen und Macheten niedergestreckt. Dabei hätten sie Augenzeugen zufolge immer wieder "Allahu Akbar" gerufen.
Das arabische "Allahu Akbar" bedeutet "Allah ist am größten".
Zahlreiche Opfer sind "open doors" zufolge bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Insgesamt seien innerhalb einer Woche nicht nur mindestens 218 Menschen getötet, sondern auch mehr als 6000 vertrieben worden. 21/6/2025
Hintergrund
Vormarsch islamistischer Milizen
Abuja / Kelkheim (zeta) – Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen grausamen Ereignisse in Nigeria gibt das christliche Hilfswerk "open doors" folgende Informationen:
Afrika sei ein Kontinent voller Vielfalt und Herausforderungen. Von der Sahelzone bis zu den tropischen Regenwäldern biete Afrika südlich der Sahara eine beeindruckende kulturelle und landschaftliche Vielfalt.
Zugleich seien viele Länder in Subsahara-Afrika jedoch mit erheblichen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Problemen konfrontiert. Dazu zähle insbesondere der Vormarsch islamistischer Milizen.
Insbesondere im Norden Nigerias sei die Situation für Christen äußerst schwierig. Sie litten unter intensiver Verfolgung und Gewalt, die oft von extremistischen Gruppen wie Boko Haram und militanten Fulani ausgehe. Diese Gewalt habe verheerende Auswirkungen auf die verfolgten Christen. 21/6/2025
Nigerias Staatspräsident in Benue
Makurdi / Kelkheim (K) – Der nigerianische Staatspräsident Bola Tinubu ist am 18. Juni nach Makurdi gereist, der Hauptstadt des Bundesstaates Benue. Dort machte er sich ein Bild der Folgen der grausamen Übergriffe gegen vorwiegend christliche Bevölkerung und christliche Binnenflüchtlinge.
Tags zuvor, teilte das Hilfswerk "open doors" mit, habe Hyacinth Alia, Gouverneur von Benue, gegenüber "Arise News" beklagt, der Bundesstaat sei mittlerweile "fest im Griff von ‚Terroristen‘".
Nach Alias Einschätzung gehe die Gewalt "weit über die Krise zwischen Bauern und Hirten hinaus“. Diese werde, erläutert "open doors" in einer Presseverlautbarung, im Zusammenhang mit der Verknappung von Weideflächen oft als Ursache der Gewalt genannt.
Gouverneur Alia habe ausgeführt, dass seit seinem Amtsantritt im Jahr 2023 im gesamten Bundesstaat 17 der insgesamt 23 Bezirke zum Schauplatz von Angriffen geworden seien. "Und alle Angriffe wurden von bewaffneten Hirten angeführt“, zitiert "open doors" den Gouverneur. 21/6/2025
Medienkritik – Neue Zürcher Zeitung zu Israel und Gaza
Trotz Brille ist das Merz passiert
Zürich (zeta) – Dem Redaktor der Neuen Zürcher Zeitung Deutschland, Johannes C. Bockenheimer, ist am heutigen Mittwoch (4.) mit dem "Anderen Blick" ein zutreffender Beitrag zum Thema 'Merz-Kritik an Israel' gelungen. Insofern stimmen wir der NZZ medienkritisch zu: Gut dass es unsere Schweizer Freunde gibt. Sonst würde eine publizistische Stimme in Deutschland fehlen.
"Kein Ausrutscher" stellt NZZ-Autor Bockenheimer seinem Kommentar voran. Und weiter: Ausgerechnet in dieser Zeit sehe sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz veranlasst, den Ton gegenüber dem jüdischen Staat zu verschärfen "– jenem Staat, der sich dem antisemitischen Terror des politischen Islams entgegenstellt, um Juden wenigstens ein halbwegs sicheres Leben zu ermöglichen".
Bockenheimer bezieht sich ebenfalls auf den christdemokratischen Außenminister Johann Wadephul, der erkläre, man wolle keine Zwangssolidarität mehr mit Israel. Der Politiker habe einen möglichen Exportstopp für Kriegswaffen in Aussicht gestellt.
Vertreter jener Partei, die einst Israels Sicherheit zur deutschen "Staatsräson" erhoben hätten, sprächen nun davon, sich nicht länger unter Druck setzen zu lassen – ausgerechnet vom Judenstaat.
Dass Wadephuls Worte kein Ausrutscher seien, so die NZZ, sondern einer offenbar neuen Linie entsprächen, habe Friedrich Merz selbst deutlich gemacht. Der Kanzler habe erklärt, er habe "große Zweifel, dass Israels Vorgehen im Gazastreifen noch gerechtfertigt sei. Er frage sich, mit welchem Ziel die israelische Armee derart hart gegen die Hamas vorgehe. (Dazu unten der Kommentar der Kompaktzeitung vom 28. 10.2023 "Die Formula Guterres")
Die NZZ zu den Folgen solcher Kritik: Sollen künftig keine deutschen Schutzhelme, Funkgeräte und anderes technisches Material mehr an Israel geliefert werden? Diese stellten den mit Abstand größten Teil der deutschen Rüstungslieferungen an Israel dar. Tatsächliche Kriegswaffen hingegen machten 2024 lediglich zwei Prozent aus, so die NZZ.
"Wadephuls Wortmeldung zu den Waffenexporten ist weitgehend symbolisch", schränkt die in Zürich erscheinende Zeitung ein. Aber auch symbolische Politik habe reale Folgen. Der Verdacht liege nahe, dass die scharfen Töne weniger nach außen denn nach innen gerichtet seien: an ein Publikum, das Israel seit Jahren mit wachsender Ablehnung betrachte.
Ginge es Merz und Wadephul darum, Israels Vorgehen im Gazastreifen partnerschaftlich zu kritisieren, könnten sie das jederzeit hinter verschlossenen Türen tun. Ein Land, das einem anderen Land öffentlich ziellose Gewalt vorwerfe und von erzwungener Solidarität schwadroniere, verhalte sich nicht wie ein Freund.
"Der politische Umgang mit Israel darf keine Frage taktischer Opportunität sein, zumal in Deutschland", so "Der andere Blick" der NZZ. Wer Ressentiments gegen den jüdischen Staat bediene oder strategisch einsetze, weil er sich davon innenpolitischen Applaus erhoffe, überschreite eine Grenze. Friedrich Merz täte gut daran, sich dessen bewusst zu sein, "zumal er und sein Außenminister inzwischen auch aus den eigenen Reihen Widerspruch erfahren." Diese kritischen Stimmen sind laut NZZ wichtig. Sie erinnerten daran, "was konservative Aussenpolitik in Deutschland bisher ausgezeichnet hat: Haltung, nicht Stimmung". 4/6/2025
Kommentar zum 7. Oktober 2023:
Seit über 15 Jahren beschießt die Hamas mit tausenden Raketen
israelisches Gebiet inklusive Kibbuzim und Kindertagesstätten
Die "Formula Guterres"
(zeta) – Der Mann von Welt aus Portugal, UN-Generalsekretär Guterres, hat in der vergangenen Woche bewiesen, dass er sich in Gaza und Israel nicht auskennt. Guterres steht nun in Anlehnung an den großen deutschen welterfahrenen und klugen Politiker Frank-Walter Steinmeier und dessen ukrainische Steinmeier-Formel für eine weitere Formel, die "Guterres-Formel".
Was ist mit Guterres-Formel gemeint? Guterres sucht einen scheinbaren Frieden, indem er Terroristen mit und ohne Erkennungszeichen an ihrem Ort lässt – auch wenn sie dort weiteren Schaden anrichten werden. So wie einst Steinmeier, der als Vermittler einen Friedensplan für die Ukraine aufstellte und es bei Putins Terror-Söldnern in der Ostukraine beließ.
Israel hingegen will das Ende der Terror-Organisation Hamas. Und was heißt Ende? Ende heißt: Ende.
Seit mehr als 15 Jahren beschossen Hamas- und ähnliche Terroristen vor dem 7. Oktober israelisches Gebiet inklusive Kibbuzim und Kindertagesstätten mit tausenden Raketen. Raketen – wenn nicht von Iran oder anderweitig industriell hergestellt, dann von Palästinensern in Garagenwerkstätten in Gaza gefertigt.
Der Hass für solche Aktivität, Hass gegen Israel und Juden, entstand nicht in einem "luftleeren Raum"; er wurde im Gaza-Streifen und außerhalb durch Imame, Hetzerinnen und Lehrkräfte mit anti-israelischen Schulbüchern in der Hand gesät und gehegt.
Von daher sind Psyche und Geist in den Köpfen eines erklecklichen Teils der Gaza-Bevölkerung kurz-, mittel- und langfristig geimpft.
Nun zahlt Israel verständlich heim. Um zu beenden. 28/10/2023
Publizist Jimmy Lai in China: Haftstrafe für Rest seines Lebens?
München (zeta) – Dem Hongkonger Medienunternehmer Jimmy Lai (77) droht Gefängnis für den Rest seines Lebens. Die christliche Menschenrechtsorganisation CSI beleuchtet dazu Hintergründe eines seit Ende 2023 währenden Gerichtsverfahrens. Sie widmet dem chinesischen Dissidenten einen Beitrag in ihrer jüngsten Ausgabe des Magazins „CSI – Christian Solidarity International“.
2021 wurde Lai wegen angeblichen Verstößen gegen das chinesische „Sicherheitsgesetz“ zu 14 Monaten Haft verurteilt. Weitere 13 Monate Gefängnisstrafe standen am Ende eines Prozesses Ende 2021. Hier wurde ihm vorgeworfen, zu einem Gedenken an das Tian'anmen-Massaker aufgerufen zu haben.
Unter anderen der österreichische Sender ORF berichtete über dieses dritte Verfahren, das im Dezember 2023 aufgenommen wurde. Hierbei geht es erneut um besagtes Sicherheitsgesetz, dass Peking Lais Aktivitäten als subversiv, separatistisch oder terroristisch ansehe.
Lai betonte öffentlich, seine Zeitung Apple Daily habe nie die Unabhängigkeit Hongkongs proklamiert. Das Blatt habe „Kernwerte des Volkes von Hongkong“ wie Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie vertreten.
Lai ist gläubiger Katholik. Wird er deshalb „Unterstützung aus dem Vatikan erfahren?“ - fragt CSI und kommentiert: „Nichts wäre folgerichtiger, doch nichts ist in dieser Hinsicht sicher, seit der Heilige Stuhl und China ein umstrittenes Geheimabkommen um vier Jahre verlängert haben.“ (7/3/2025)itte besuchen Sie diese Seite bald wieder. Vielen Dank für ihr Interesse! 26/12/2025