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 Die Woche im Überblick: Deutschland und Weltgeschehen -  Seit 2003

Kompaktzeitung 2024 – Archiv

Ausgewählte Artikel und Kommentare des Jahres

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Ureinwohner-Völker gründen Botschaft in Jerusalem

Israel erstgeborene unter den indigenen Nationen

Jerusalem (zeta) – In der Jerusalemer Altstadt wurde im Februar 2024 die >>Botschaft Indigener Völker<< gegründet. Hinter der neuen Institution steht die Indigene Koalition für Israel (IKVI). In der IKVI zusammengefunden haben sich Indigene zum Beispiel aus Kanada, Arizona, Puerto Rico, Australien, Botsuana und Namibia.

Die Vorsitzende der IKVI, Sheree Trotter, konstatierte bei der Eröffnung der Botschaft laut israelnetz.com: „Die indigenen Völker erkennen das jüdische Volk als einheimisch im Land Israel an.“ Viele betrachteten Israel als einen inspirierenden Ausdruck der Selbstbestimmung in den Heimatländern ihrer Vorfahren, so die Aussage der Maori aus Neuseeland.

Aus dem Königreich Tonga im Südpazifik, berichtete israelnetz zudem, überbrachten Ate Moala und Ana Mesui Grüße der Königin. „Der Gnade des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs haben wir unsere Nation zu verdanken. Dieser Gott hat sich unserem ersten König offenbart. Unser König weihte unser Volk dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.“

Und weiter: „Auch die amtierende Königin wolle das Volk Israel segnen: 'Ich möchte das Volk Israel ermutigen mit dem Lied des Mose. Ich und das Volk der Tonga wollen euch daran erinnern, dass der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs eure Vorfahren gerettet hat. Ob die Feinde heute Hamas oder Hisbollah heißen – wir möchten euch daran erinnern, dass derselbe Gott euch auch wieder beschützen wird.' “

Gil Haskel vom israelischen Außenministerium, geht aus der Berichterstattung über die Botschaftseröffnung hervor, unterstrich: „Wer die Geschichte unseres Landes kennt, weiß, dass wir seit 5000 Jahren die Indigenen sind und dass dieses Land das indigene Land des jüdischen Volkes ist.“ Als indigenes Volk sei das jüdische Volk an einer guten Nachbarschaft interessiert.

Die in Jerusalem lebende Theologin Petra Heldt kommentierte in der Ausgabe 17. September des Fernsehmagazins "Fokus Jerusalem". Sie bezog sich dabei auf die Stellungnahme von Khoi-Vertreter Xami Thomas aus dem südlichen Afrika: Gott habe zu Moses gesagt, bevor der zum Pharao ging, Israel sei sein Erstgeborener. Wenn Israel nicht indigen sei, gebe es keine indigene Nation auf dieser Erde. 23/9/2024

Olympiade

Gold für gläubige Christin

Paris (zeta) – Die Mannheimer Leichtathletin Yemisi Ogunleye hat bei den Olympischen Spielen in Paris die Gold-Medaille im Kugelstoßen geschafft. Die gläubige Christin äußerte danach im ARD-Interview über ihre Glaubens- und Lebenserfahrung: "Egal was kommt, ich bin geliebt."

Als biblische Schlüsselpassage ihres Glaubens gab sie Johannes 3, 16  an: "Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat." Die Liebe Gottes, sagte Yemisi Ogunleye, habe ihren Ausdruck im Kreuz von Jesus Christus.

Dem beeindruckt fragenden Moderator Alexander Bommes bekundete Yemisi, wenn man Gott frage, werde man Antwort bekommen. Das stehe fest. Gott habe sie und ihre Trainerin bewusst zusammengeführt." 11/8/2024

Kommentar

Landwirte verdienen Anerkennung, Solidarität und gerechte Preise

(zeta) – Zehntausende deutsche Landwirte demonstrieren in dieser Woche mit Traktoren und Transparenten gegen politisch-wirtschaftlich ungerechte Arbeitsbedingungen. Die Ampel-Bundesregierung ist ihnen teilweise mit der Rücknahme von Streichungen von Subventionen entgegen gekommen. Teilweise, aber nicht ausreichend.

Der Stand des Landwirts ist ein besonderer Stand. Die Bauern arbeiten sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Für die Ernährung der Bevölkerung. Ihr Arbeitstag beginnt morgens um 5 Uhr und endet abends um halb acht oder neun.

Sonntag frei? Kühe müssen auch sonntags gemolken werden, Tiere verlangen ihr Futter. Der Sonntag wird für viele Landwirte allein dadurch zum Sonntag, dass sie samstags schon einige Handgriffe vorbereiten, um sonntags weniger gebunden zu sein.

Am Sonntag dann muss einiges schneller von der Hand gehen, damit nachmittags mehr Zeit für einen ausgiebigen Schlaf bleibt. Sonntags bleibt die Küche kalt. Tiefkühlkost, im Küchenherd erhitzt, sättigt die Runde am Küchentisch.

Urlaub? Viele Landwirte haben ihren Hof samt Umgebung nie verlassen.

Auf einem Transparent der Traktorendemo im hessischen Schlüchtern war am Montag (8.) zu lesen: "Hauptsache, das Kerosin bleibt billig, Cem." Das traf den Nagel auf den Kopf, trotz bevorstehender Ticketsteuer. Während grüne Kritiker der Landwirte klimafeindlich in den Urlaub düsen, versehen die Gewährleister der Nahrungsmittelversorgung zu Hause stet und treu ihre Aufgaben.

Seit der Nachkriegszeit begleitet eine besondere Art Sozialneid die Landwirte. Es ist der Neid auf eine Bevölkerungsgruppe, die tatsächlich produziert, die tatsächlich Werte schöpft.

Neider sind häufig Menschen, die ihr Leben lang nicht einen Euro durch unternehmerische Tätigkeit hervorgebracht haben und die die Inflation auf vielerlei Weise befördern. Frei erfundene Beispiele könnten der Glaubensbeamte im Zaubermantel und der Direktor eines Arbeitslosigkeitsamtes samt zahlreichen grünen weltfremden Nachfahren sein, alle im Öffentlichen Dienst.

Ein Landwirt wird nicht arbeitslos. Und wenn es doch soweit kommen sollte, weil die Brüsseler Agrar-Zerwaltung und in der Folge der deutsche Bauernverband ihn dazu getrieben haben, dann wird jedes Industrie-Unternehmen diesen Menschen gerne aufnehmen, da pragmatisch und handwerklich ein Allround-Genie.

Den Landwirten wird nachgesagt, sie protestierten aus "Frust". Das ist falsch. Sie protestieren aus Gerechtigkeitssinn. Auch wird ihnen nachgesagt, sie protestierten gegen die Ampel in Berlin. Das ist nur zum Teil richtig, denn in Bonn, Berlin und Brüssel erzeugte Ungerechtigkeiten gehen schon auf Merkel, Kohl, Schröder, Schmidt und Vorgänger-Regime zurück.

Landwirte verdienen seit Jahrzehnten kein Mitleid und keine Subventionen. Sie verdienen Anerkennung, Solidarität und gerechte Preise. 11.1.2024