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Covid: Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Fulda bei knapp 12

Berlin / Frankfurt (K) - Im Raum Fulda sind die Werte der Corona-Sieben-Tage-Inzidenz Ende Mai / Anfang Juni unter den Bundesschnitt gerutscht. Am 5. Juni lag der Bundeswert bei 26, in Fulda bei knapp 12.

Erst einen Monat zuvor lagen die Werte seit 6. Mai 2021 wieder unter 200 - bei rund 191, meldete das Robert-Koch-Institut. Während der Tage vorher waren Werte deutlich über 200 erreicht worden (Größenordnung 220 bis 230). Am 14. Mai hatte der Landkreis Fulda 163,6 als Sieben-Tage-Inzidenz. Die bundesweite Inzidenz betrug an dem Tag wie vorher deutlich weniger: 96,5.

Fuldaer Sieben-Tage-Inzidenzwerte laut RKI:

  • 5. Mai 200,3
  • 6. Mai 191,4
  • 7. Mai 178,4
  • 8. Mai 168,1
  • 9. Mai 161,1
  • 10. Mai 161,3
  • 11. Mai 155,5
  • 12. Mai 157,7
  • 13. Mai 168,5
  • 14. Mai 163,6

Die hohen Fuldaer Werte, die lange Zeit in der Nähe von 160 blieben, waren hauptsächlich auf Infektionen in vier Fuldaer Betrieben zurückzuführen.

Die Corona-Statistik des Landkreises Fulda, dritte Welle, hatte am 23. März bei 173 gelegen. Am 2. April meldete das RKI 227 Infektionen pro Woche und 100.000 Einwohner (Bundesschnitt an dem Tag: 134).

Am 30. Januar hatte die Sieben-Tage-Inzidenz in gegenläufiger Tendenz unter 200 gelegen: bei 182. Mitte Januar waren vom RKI 275 registrierte Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gemeldet worden.

Mitte März 2021 war im Kreis Fulda eine Trendwende Richtung größere Inzidenzen zu verzeichnen: am 17. März habe es seit Wochen wieder mehr als 100 Fälle an einem Tag gegeben – und es gebe immer mehr Infektionsschwerpunkte, gab Radio FFH eine Mitteilung der Kreisverwaltung Fulda wieder.

Der Sender zitierte Gesundheitsdezernent Frederik Schmitt: die Infektionszahlen würden auf jeden Fall weiter stark steigen, weil drei Viertel der Infektionen auf die ansteckendere britische Mutation zurückgingen. In mehreren Betrieben und in einem Pflegeheim hätten sich Schwerpunkte gebildet – mit zum Teil mehr als 30 Fällen. Schmitts Appell: bei den kleinsten Anzeichen typischer Symptome solle jeder zuhause bleiben.

Mitte Dezember hatte der Kreis Fulda eine Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 220 und Ende des selben Monats 120. Von Ende November bis Mitte Dezember nahm die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb eines halben Monats um etwa 100 zu. In der Gegenrichtung betrug das Minus der Fälle von Mitte bis Ende Januar ebenfalls rund 100.

Mitte August hatte der entsprechende statistische Wert noch bei etwa 11 gelegen. Am 9. November war die Marke 100 noch nicht überschritten.

Insgesamt gab es in der Region Fulda bis 30. Januar mehr als 7200 Covid-Fälle, bis 15. Dezember waren es gegen 3300 gewesen. Bis Ende November wurden insgesamt etwa 2240 Menschen infiziert. Damals kamen innerhalb eines halben Monats ungefähr 1000 Fälle hinzu. Am 9. November gab es in der Summe noch 1400 Infektionen, bis Mitte August an die 500.

Bis 23. März 2021 waren etwa 9050 Fälle zu verzeichnen, so das RKI, und 215 Tote. Am 2. April zählte man im Kreis Fulda seit Beginn der Pandemie 9835 Infektionen und 218 Tote. Am 5. Juni etwa 13.500 Infektionen und 265 Corona-Tote.

Die Zahl der Corona-Toten war im Landkreis Fulda bis Mitte August 2020 auf 13 gestiegen, so das Robert-Koch-Institut. Bis 15. Dezember waren laut RKI insgesamt 49 Tote zu beklagen, bis 30. Januar 177.

Der Landkreis Fulda hat rund 223.000 Einwohner. (19/8/2020, geändert 5/6/2021)

"antonius"-Fahrer hupt wissentlich Nachtschicht-Arbeiterin aus dem Schlaf

Steinau an der Straße (K) - Ein Kleinbus-Fahrer der Fuldaer gemeinnützigen "antonius"-GmbH hat sich am 16. November gegen 17 Uhr in Steinau über die Bitte lustig gemacht, auf den Gebrauch seiner Hupe zu verzichten, weil dadurch der Schlaf einer Nachtschicht-Arbeiterin gestört werde.

Der Fahrer bringt Werktag für Werktag einen Behinderten zurück zu seiner Familie. Manchmal kommt es vor, dass niemand an der Straße auf ihn wartet. Dann hupt der Fahrer.

Er habe die Anweisung der Familie zu hupen, wenn niemand da ist, erklärte der Fahrer am 16. November gegenüber einem Reklamierenden.

Der nahm es mit Interesse zur Kenntnis, dass es seitens der Familie besagte Anweisung gebe. Seit geraumer Zeit und mehrmals wurde der Wunsch an die Familie herangetragen, dass sie Stühle im Raum über dem Schlafzimmer der Nachtschicht-Arbeiterin mit Filz ausstattet, um das Gewitter des Stühlerückens zu vermeiden. Der Wunsch wurde ignoriert.

Es gebe keine Handhabe gegen das Hupen und die Anweisung bestehe, so der Fahrer. Auf den Hinweis, dass die Handhabe im Gesetz bestehe, dass die Hupe bei Gefahr und nicht zum Herbeirufen von Personen zu gebrauchen sei, reagierte der antonius-Fahrer belustigt, setzte sich ans Steuer des Fahrzeuges und hupte nachdrücklich. (16/11/2020)


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