K O M P A K T Z E I T U N G

 Die Woche im Überblick: Deutschland und Weltgeschehen -  Seit 2003

"antonius"-Fahrer hupt wissentlich Nachtschicht-Arbeiterin aus dem Schlaf

Steinau an der Straße (K) - Ein Kleinbus-Fahrer der Fuldaer gemeinnützigen "antonius"-GmbH hat sich am 16. November gegen 17 Uhr in Steinau über die Bitte lustig gemacht, auf den Gebrauch seiner Hupe zu verzichten, weil dadurch der Schlaf einer Nachtschicht-Arbeiterin gestört werde.

Der Fahrer bringt Werktag für Werktag einen Behinderten zurück zu seiner Familie. Manchmal kommt es vor, dass niemand an der Straße auf ihn wartet. Dann hupt der Fahrer.

Er habe die Anweisung der Familie zu hupen, wenn niemand da ist, erklärte der Fahrer am 16. November gegenüber einem Reklamierenden.

Der nahm es mit Interesse zur Kenntnis, dass es seitens der Familie besagte Anweisung gebe. Seit geraumer Zeit und mehrmals wurde der Wunsch an die Familie herangetragen, dass sie Stühle im Raum über dem Schlafzimmer der Nachtschicht-Arbeiterin mit Filz ausstattet, um das Gewitter des Stühlerückens zu vermeiden. Der Wunsch wurde ignoriert.

Es gebe keine Handhabe gegen das Hupen und die Anweisung bestehe, so der Fahrer. Auf den Hinweis, dass die Handhabe im Gesetz bestehe, dass die Hupe bei Gefahr und nicht zum Herbeirufen von Personen zu gebrauchen sei, reagierte der antonius-Fahrer belustigt, setzte sich ans Steuer des Fahrzeuges und hupte nachdrücklich. (16/11/2020)


Direktzugänge auf diese Seite seit 16. November 2020


0008