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Asia Bibi

Auswärtiges Amt reagiert auf Bonifatius-Orden

Von Sabin H ö r e r, Berlin

Das Auswärtige Amt hat auf eine Anfrage und Bitte des Deutschen Bonifatius-Ordens reagiert.  Die Solidarkommunität freier Christen hatte sich an den deutschen Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gewandt und gebeten, sich für die Freiheit der pakistanischen Christin Asia Bibi einzusetzen.

 

Der Bonifatius-Orden schrieb an Gabriel: „Bitte holen Sie Asia Bibi und ihre Familie nach Deutschland und gewähren ihr Asyl. In Pakistan haben islamische Organisationen dazu aufgerufen, sie zu töten.


Darauf antwortete das Auswärtige Amt: „Nach den Regelungen des deutschen Asylgesetzes kann Asyl nur von Personen beantragt werden, die sich bereits in Deutschland aufhalten, da im deutschen Grundgesetz das Prinzip des sogenannten „territorialen Asyls“ festgelegt ist.“


Asia Bibi sitzt vor ihrer Berufungsverhandlung vor dem Federal Shariat Court of Pakistan in einem Frauengefängnis ein. Weil sie den Islam kritisiert hat, wird ihr Gotteslästerung vorgeworfen.


Der Bonifatius-Orden hakte in Berlin nach und fragte: „Sieht Außenminister Gabriel denn eine Möglichkeit, dass er sich beim Federal Shariat Court of Pakistan für die Freiheit von Asia Bibi einsetzt?“


Der Orden wünscht sich, dass Gabriel die Pakistanerin und ihre Familie nach Deutschland einlädt, damit sie dort Asyl erhält. Dies teilte der Bonifatius-Orden auf Anfrage mit. (sh 13/2/2018)


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